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2019: AHV, IV und EO nach acht Monaten weiter mit Gewinn

Auch nach den ersten acht Monaten 2019 schreiben alle Versicherungen der 1. Säule (AHV, IV und EO) schwarze Zahlen. Während die mehr und mehr zur Mutterschaftsversicherung werktätiger Frauen mutierende EO weiter aus eigener Kraft positiv unterwegs ist, sorgen bei AHV und IV unterm Strich die Anlagegewinne für positive Zwischenergebnisse.

 

Hier die zwischenzeitlichen Betriebsergebnisse, wie sie die Zentralstelle der AHV per Ende August 2019 festhält:

 

AHV: Der mit 1,7 Milliarden negative Saldo aus Aufwand und Ertrag kippt dank dem Anlagegewinn von 2,3 Milliarden ins Plus: + 0,7 Mrd. (inkl. IV Darlehenszinsen)! Vor Jahresfrist lag die AHV mit 1,3 Mrd. im roten Bereich. Bemerkenswert scheint angesichts der Alterungsdiskussion (Babyboomer), dass das negative Betriebsergebnis nach den ersten acht Monaten 2019 lediglich 68 Millionen (!) grösser ist als im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt. Im Vergleich zu 2018 stehen Mehreinnahmen von 730 Mio. Mehrausgaben von 797 Mio. gegenüber.

 

IV: Nach Aufwand und Ertrag schliesst die IV nach acht Monaten im 2019 mit einem negativen Betriebsergebnis von 260 Mio. ab. Dank dem Anlagegewinn von 334 Mio. schaut vorerst ein positives Betriebsergebnis von 75 Mio. heraus – das ist verglichen mit 2018 nach acht Monaten eine Verbesserung um 231 Mio. Dennoch: Die IV hat in den ersten acht Monaten dieses Jahres 133 Mio. mehr ausgegeben als in der Vergleichsperiode 2018.

 

EO: Einzige Versicherung der 1. Säule mit weiterhin positivem Saldo aus Aufwand und Ertrag der ersten acht Monate 2019 ist die EO: + 23 Mio. Zusammen mit dem Anteil aus dem positiven Anlageergebnis (72 Mio.) ergibt sich Ende Juli ein positives Betriebsergebnis von 95 Millionen, d.h. rund 89 Millionen besser als vor Jahresfrist zu diesem Zeitpunkt.