Die Schweiz gibt am wenigsten für die soziale Sicherheit aus

Bei der Finanzierung der Leistungen des Systems der sozialen Sicherheit spielt in der Schweiz die öffentliche Hand eine vergleichsweise bescheidene Rolle. Ein Sechs-Länder-Vergleich des Bundesamtes für Statistik zwischen Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Grossbritannien und der Schweiz zeigt: Mit 24,1 % sind die staatlichen Ausgaben für die soziale Sicherheit des Landes in der Schweiz mit Abstand am tiefsten, während in Spanien (44 %), Grossbritannien (48,6 %) und Italien (48,6 %) fast die halbe Finanzierung des Sozialsystems über den Staat abläuft. Und auch Deutschland (33,3 %) und Frankreich (35,1 %) liegen deutlich über dem Schweiz Niveau. Der Vergleich bezieht sich auf vier Finanzierungsquellen:  «Sozialbeiträge der Arbeitgeber» (Schweiz mit Grossbritannien kleinster Anteil), «Sozialbeiträge der geschützten Personen» (Schweiz grösster Anteil), «Staatliche Beiträge» (Schweiz kleinster Anteil), «Vermögenseinnahmen und sonstige Einnahmen» (Schweiz mit Grossbritannien grösster Anteil).