Rentenberechnung: Generationentafel versus Periodentafel

Während sich abzeichnet, dass die Spitze der Lebenserwartung in der Schweiz zumindest vorerst überschritten sein dürfte, wechseln nach den Lebensversicherern auch die grossen selbständigen Pensionskassen vermehrt von der Periodensterbetafel auf die Generationensterbetafel – in der Annahme weiter steigender Lebenserwartung.

 

Die Sterbetafeln spielen bei der Festsetzung der Höhe des Umwandlungssatzes eine wichtige Rolle.

 

 

Mit der Periodentafel wird die Sterblichkeit von gleichzeitig lebenden Personen erfasst. Eine Veränderung der Sterblichkeit in der Zukunft wird nicht berücksichtigt.

 

 

Die Generationentafel zeigt die erwartete Sterblichkeit eines Jahrgangs innerhalb einer Generation, wobei die geschätzte Steigerung der Lebenserwartung (Sterblichkeitsabnahme) einbezogen wird.

 

 

Letztlich liefern beide Modelle Scheingenauigkeit, wozu eine auch unter Prognostikern verbreitete Redensart trefflich passt: «Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.» bzw. «Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.» (Wilhelm Busch)