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2019: Die positive Entwicklung der 1. Säule hält an

Auch nach den ersten sieben Monaten 2019 schreiben alle Versicherungen der 1. Säule (AHV, IV und EO) schwarze Zahlen. Während die mehr und mehr zur Mutterschaftsversicherung werktätiger Frauen mutierende EO weiter aus eigener Kraft positiv unterwegs ist, sorgen bei AHV und IV unterm Strich die Anlagegewinne für positive Zwischenergebnisse.

 

Hier die zwischenzeitlichen Betriebsergebnisse, wie sie die Zentralstelle der AHV per Ende Juli 2019 festhält:

 

AHV: Der mit 1,2 Milliarden negative Saldo aus Aufwand und Ertrag kippt dank dem Anlagegewinn von 2,2 Milliarden ins Plus: + 1,1 Mrd. (inkl. IV Darlehenszinsen)! Vor Jahresfrist lag die AHV mit 1,3 Mrd. im roten Bereich. Bemerkenswert scheint angesichts der Alterungsdiskussion (Babyboomer), dass das negative Betriebsergebnis nach den ersten sieben Monaten 2019 lediglich 41 Millionen (!) grösser war als im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt.

 

IV: Nach Aufwand und Ertrag schliesst die IV nach sieben Monaten im 2019 mit einem negativen Betriebsergebnis von 241 Mio. ab. Dank dem Anlagegewinn von 322 Mio. schaut vorerst ein positives Betriebsergebnis von 81 Mio. heraus – das ist verglichen mit 2018 nach sieben Monaten eine Verbesserung um 143 Mio. Dennoch: Die IV hat in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 164 Mio. mehr ausgegeben als in der Vergleichsperiode 2018.

 

EO: Einzige Versicherung der 1. Säule mit weiterhin positivem Saldo aus Aufwand und Ertrag der ersten sieben Monate 2019 ist die EO: + 26 Mio. Zusammen mit dem Anteil aus dem positiven Anlageergebnis (69 Mio.) ergibt sich Ende Juli ein positives Betriebsergebnis von 95 Millionen, d.h. um über 83 Millionen besser als vor Jahresfrist zu diesem Zeitpunkt.