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7-Jahres-Vergleich: Corona? War da was?

 

Noch 14 Wochen bis zum Jahresende und immer noch gilt allen Dramatisierungsannahmen widersprechend: Weniger absolute Todesfälle als in diesem Jahr gab es in der Zeitspanne 29. Dezember 2014 bis 26. September 2021 bis zu diesem Zeitpunkt nur zweimal (2017 und 2016). Mithin werden in der Schweiz seit 38 Wochen zahlreiche Grundrechte eingeschränkt, ohne dass sich die ausserordentliche Gefährlichkeit von Corona in der Zahl der absoluten Todesfälle spiegeln würde – im Gegenteil: 2021 wird, wenn es so weitergeht, mit einer «Untersterblichkeit» enden.

 

 

Die Todesfälle werden täglich den Zivilstandsämtern gemeldet und dem Bundesamt für Statistik im Rahmen der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung mitgeteilt. Der Melde- und Verarbeitungsprozess dauert in der Regel neun Tage und führt, das Jahr 2021 betreffend, jeweils zu leichten Korrekturen. Die Referenzbevölkerung ist die ständige Wohnbevölkerung, d.h. die Personen mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz. Todesfälle von Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, die sich im Ausland ereignet haben, werden ebenfalls gezählt.

 

 

Die absoluten Todesfälle geben ein verlässliches Bild davon, welchen allfälligen Einfluss die Zahl der Corona-Opfer auf Abweichungen haben. So zeigten sich 2020 auf dem Höhepunkt von Covid während etwa zwei Monaten wöchentliche Abweichungen von bis zu 800 Todesfällen, d.h. zusätzlichen, von der gewöhnlichen «Grippe-Norm» abweichenden Todesfällen. Hier die jüngsten vom Bundesamt für Statistik wöchentlich publizierten und von uns seit Jahresbeginn addierten Todesfälle für den Zeitraum 29. Dezember 2014 bis 19. September 2021:

 

2021: 48'808 absolute Todesfälle

 

2020: 49’729

 

2019: 49’287

 

2018: 48’974

 

2017: 48’465

 

2016: 46’267

 

2015: 50’239

 

 

 

0 bis 19 Jahre

 

2021: 310 absolute Todesfälle; 2020: 360; 2019: 341; 2018: 340; 2017: 348; 2016: 348 und 2015: 374.

 

Fazit: Weiterhin nichts Neues. 2021 weist unter Corona-Bedingungen schweizweit am wenigsten absolute Todesfälle 2015 auf.

 

 

 

20 bis 39 Jahre

 

2021: 560 absolute Todesfälle; 2020: 631; 2019: 579; 2018: 597; 2017: 614; 2016: 620 und 2015: 629.

 

Fazit: Weiterhin nichts Neues. 2021 weist unter Corona-Bedingungen schweizweit am wenigsten absolute Todesfälle auf.

 

 

 

40 bis 64 Jahre

 

2021: 5'161 absolute Todesfälle; 2020: 5'179; 2019: 5’152; 2018: 5'436; 2017: 5'307; 2016: 5'297 und 5'620.

 

Fazit: 2019 gab es zu diesem Zeitpunkt im Total 9 absolute Todesfälle weniger als 2021, ansonsten gilt weiterhin:  2021 weist unter Corona-Bedingungen am wenigsten absolute Todesfälle seit 2015 auf.

 

 

 

65 bis 79 Jahre

 

2021: 12'624 absolute Todesfälle; 2020: 12'391; 2019: 12'452; 2018: 12’207; 2017: 12’004; 2016: 11'522 und 2015: 12'425.

 

Fazit: Nichts Neues im Vergleich zur Vorwoche. Diese Altersgruppe, die eine sehr hohe Impfquote aufweist, verzeichnet bisher 2021 unter Corona-Bedingungen am meisten absolute Todesfälle seit 2015.

 

 

 

80 Jahre und älter

 

2021: 30’153 absolute Todesfälle; 2020: 31’168; 2019: 30’763; 2018: 30’394; 2017: 30’192; 2016: 28’480 und 2015: 31’191.

 

Fazit: In der Altersgruppe mit der höchsten Impfquote werden die Abstände zwischen den einzelnen Jahren kleiner, aber weiterhin gilt: Nur 2016 gab es bis zu diesem Zeitpunkt weniger absolute Todesfälle als 2021.

 

CF