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Anfang 2021: Absolute Todeszahlen fast wie in einem normalen Grippejahr

 

Während die Behörden hüben und drüben besorgte Bürger mit allfälligen Schreckensszenarien zur Vorsicht mahnen, normalisiert sich die Lage zusehends – zumindest wenn man die absoluten Todeszahlen zu Rate zieht. Mutiert Covid-19 zur mehr oder weniger normalen Grippe?

 

 

Zwar geben die absoluten Todeszahlen, wie sie das Bundesamt für Statistik wöchentlich erfasst, keine genaue Auskunft darüber, wer tatsächlich mit oder ohne Covid-19 verstorben ist. Aber der Vergleich der absoluten Todeszahlen zwischen 2015 und 2020 hat die offiziell Covid-19 zugeschriebene «Übersterblichkeit» recht gut wiedergegeben.

 

Darum darf getrost weiter verglichen werden, um die Gefährlichkeit des mutierenden Virus einzuschätzen. Und da scheint zu Beginn des Jahres Hoffnung angesagt. Was sich bereits in der ersten Januar-Woche dieses Jahres in fast in allen Kantonen andeutete, hat sich in der zweiten Woche (Zeitraum bis 17. Januar) bestätigt: Die absoluten Todeszahlen sinken teils erheblich, scheinbar unbeeindruckt von den täglich vermeldeten grossen neuen Infektionszahlen.

 

Besonders drastisch fällt der wöchentliche Vergleich zwischen den Todeszahlen in der ersten Hälfte Januar 2021 mit den Todeszahlen in der Zeitspanne ab Mitte Oktober bis Ende Dezember 2020 aus, dem Höhepunkt der Todesfälle mit oder ohne Covid-19: Im Durchschnitt starben damals Woche für Woche rund 2'000 Menschen. Das waren im Wochen-Durchschnitt rund 500 mehr als in der zweiten Januar-Woche 2021, in deren Verlauf 1'535 Menschen verstorben sind.

 

Dieser Rückgang betrifft alle Altersgruppen und widerspiegelt auch die Situation in fast allen Kantonen.

CF