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Corona: Wenn Experten-Annahmen die Realität ausblenden

 

Tagtäglich steigende Ansteckungszahlen, sich in Windeseile ausbreitende Mutanten mit noch grösserem Gefahrenpotential als Convid-19 «nature», gar neu entdeckte Mutanten und schon wieder droht eine Welle mit noch viel mehr Opfern, die entgegen den wissenschaftlichen Annahmen auch in der Vergangenheit nicht gestorben sind. Hier ganz ohne Häme die nackten absoluten Todeszahlen der ersten acht Wochen dieses Jahres im Vergleich zu den schwierigen letzten acht Wochen des vergangenen Jahres – ein Vergleich, der die Frage aufdrängt: Wann endlich wird der Mischkasten der Angstmacherei zur Seite gelegt?

 

 

In der heissen Phase von Covid-19 «nature», d.h. von der 45. bis zur 52. Woche 2020 ereigneten sich schweizweit insgesamt 19’083 Todesfälle, davon entfielen 12'937 Todesfälle auf die Gruppe 80jährig und älter, 4'483 Todesfälle auf die Gruppe 65 bis 79 Jahre alt, 1'663 Todesfälle verteilen sich auf die Gruppen 0 bis 19, 20 bis 39 und 40 bis 64 Jahre alt.

 

Die «Übersterblichkeit» zwischen 2. November und 27. Dezember 2020, die wahrscheinlich zum grossen Teil auf Covid-19 «nature» zurückzuführen ist, betrug 2020 in den beiden grossen Risikogruppen 8’018 Todesfälle. Auf diese Zahl kommt, wer die entsprechenden Zeitspannen der Jahre 2015 bis 2019 zusammenzählt, durch sechs dividiert und mit den absoluten Todesfällen in der gleichen Zeitspanne 2020 vergleicht.

 

Zwar schossen die Experten-Prognosen stets weit übers Ziel hinaus, aber die Gefährlichkeit von Covid-19 «nature» schien mit der hohen «Übersterblichkeit» endgültig geklärt und das dicke Ende sollte erst noch bevorstehen. Die Mutanten waren im Anmarsch, nach Expertendarstellung eine Hydra und noch heimtückischer als Covid-19 «nature».

 

Doch dann geschah gleichsam ein Wunder, das in kein Kommunikationskonzept der Angstmache zur anhaltenden Bürgerdisziplinierung passte und bis jetzt weitgehend ignoriert wird. In einen Satz gekleidet, trifft inzwischen zu, was unlängst in der «NZZ» als Überschrift zu einem Kommentar zu lesen war: «Auch zu Tode geschützt ist gestorben.»

 

Und warum das alles, wo doch die Zahlen eine ganz andere Wirklichkeit zulassen?

 

Vom 29. Dezember 2020 bis zum 23. Februar 2021 verzeichnet das Bundesamt für Statistik 11'845 Todesfälle, d.h. die ganze mutmassliche «Übersterblichkeit» im Vergleich zu normalen, Covid-19 freien Jahren hat sich aufgelöst und betrug gerade noch 98 Todesfälle mehr als im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020 mit 11'747 absoluten Todesfällen. Und wie an dieser Stelle schon mehrmals erwähnt: Der noch bestehende kleine «Überhang» an Todesfällen in diesem Jahr ist ausschliesslich auf die ersten vier Wochen dieses Jahres  zurückzuführen, seither verzeichnet die Statistik Woche für Woche absolute Todesfallzahlen, die teils sogar stark unter einem ganz normalen Jahr liegen.

 

CF