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7-Jahres-Vergleich: Rechtfertigt die Faktenlage die konzertierte Impfkampagne?

 

2015, dem Jahr mit dem schweren Grippevirus, zählten die Statistiker in der Schweiz in den ersten 29 Wochen ohne jegliche Impfdramatisierung Tag für Tag 11 absolute Todesfälle mehr als 2021, dem Jahr mit den stärksten Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte seit dem zweiten Weltkrieg.  

 

 

Neben den Zahlen, die im Zusammenhang mit Corona offiziell und letztlich ohne überprüfbare Quellenangabe veröffentlicht werden, ist die Zahl der absoluten Todesfälle, die das Bundesamt für Statistik wöchentlich publiziert, die verlässlichste. Sie umfasst alle Todesfälle, also alle an, im Zusammenhang mit oder ohne Covid-19 Verstorbenen, soweit die Todesursache überhaupt so klar zugewiesen werden kann.

 

Hier die Vergleichszahlen der absoluten Todesfälle für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 25. Juli 2021 für die Jahre 2015 bis 2021:

 

 

 

2021: 37’480 absolute Todesfälle

 

2020: 38’830

 

2019: 38’429

 

2018: 38’143

 

2017: 37’938

 

2016: 35’922

 

2015: 39’722

 

 

 

Aufgelistet nach Altersgruppen:

 

0 bis 19 Jahre

 

2021: 247 absolute Todesfälle, 2020: 267; 2019: 246; 2018: 279; 2017: 255; 2016: 263 und 2015: 290.

 

Fazit: Zumindest die mehr oder weniger ähnlichen absoluten Todesfallzahlen liefern keine Begründung, diese Altersgruppe ab 12 Jahren jetzt forciert zu impfen.

 

 

 

20 bis 39 Jahre

 

2021: 415 absolute Todesfälle; 2020: 473; 2019: 440; 2018: 457; 2017: 450; 2016: 473 und 2015: 464.

 

Fazit: Es gibt in all den Jahren keine grossen Unterschiede, was die absoluten Todesfallzahlen betrifft.

 

 

 

40 bis 64 Jahre

 

2021: 3'877 absolute Todesfälle; 2020: 3’990; 2019: 3’941; 2018: 4’121; 2017: 4’024; 2016: 4’023 und 2015: 4'338.

 

Fazit: In dieser Altersgruppe gab es in den ersten 29 Wochen des Jahres 2021 mehr absolute Todesfälle als in allen anderen Jahren seit 2015.

 

 

 

65 bis 79 Jahre

 

2021: 9'647 absolute Todesfälle; 2020: 9’638; 2019: 9'614; 2018: 9'401; 2017: 9’348; 2016: 8’941 und 2015: 9’692.

 

Fazit: Bei den 65- bis 79-Jährigen gibt es (ausgenommen 2016) keine grösseren Verschiebungen der absoluten Todesfallzahlen weder zur einen noch zur anderen Seite.

 

 

 

 80 Jahre und älter

 

2021: 23’294 absolute Todesfälle; 2020: 24’462; 2019: 24’188; 2018: 23’885; 2017: 23'861; 2016: 22’222 und 2015: 24'938.

 

Fazit: Die statistisch erfassten absoluten Todesfälle mitten sich im Vergleich zusehends ein. Seit 13 Wochen gibt es in dieser Altersgruppe nach vorher teilweise grossen Unterschieden keine signifikanten Abstände mehr, obschon um die 80 Prozent inzwischen doppelt geimpft sein sollen. Womöglich hat die Impfung 2021 viele Greise am Leben gehalten, doch sind sie – wie in dieser Altersgruppe üblich – dann doch noch altersbedingt gestorben.

 

 CF