Sozialkompendium

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7-Jahres-Vergleich: Wie gefährlich ist die Delta-Mutation wirklich?

 

Die "NZZ" schreibt am 27. Juli: "Seit Ende Juni kennt die Zahl der landesweiten Neuansteckungen mit dem Coronavirus nur eine Richtung: nach oben." Grund: "Die in der Schweiz  mittlerweile dominierende Delta-Variante des Coronavirus, die gemäss Studien leichter übertragbar und gefährlicher ist." Gefährlicher? Schlägt sich diese Gefährlicherkeit in den absoluten Todesfallzahlen nieder - am, im Zusammenhang mit oder ohne Covid-19 Verstorbene? Nein! Für den Zeitraum 29. Dezember 2020 bis 18. Juli 2021, die ersten 28 Wochen des Jahres, gilt gemäss Bundsamt für Statistik: 2021 verzeichnet gesamthaft mit einer Ausnahme die tiefsten Todesfallzahlen seit 2015!

 

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Die Demografiekeule zeigt erste Abnützungserscheinungen

Die Bevölkerungswissenschaft hat das Potenzial, mit ihren statistischen Prognosen Angst und Schrecken zu verbreiten. Wann immer die künftige Finanzierbarkeit der Sozialversicherungen debattiert wird, ersetzt der Griff zur „Demografie-Keule“ das pragmatische Denken. Dabei gehen die positiven Entwicklungen im Umfeld der Sozialversicherungspalette gänzlich unter - zum Beispiel, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von Mann und Frau in der Schweiz den Höhepunkt erreicht, vielleicht sogar überschritten haben könnte.

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Innerhalb von drei Jahre zweimal sinkende Lebenserwartung

Seit 2015 scheint nicht mehr sicher, dass sich die Lebenserwartung in der Schweiz ständig erhöht. Fast unbemerkt kommt den Pensionskassen und Lebensversicherern ihr demografisches Killerargument abhanden. Doch die Bundesstatistiker (BFS) halten unbeirrt am allgemeinen Aufwärtstrend fest – obschon sich 2015 und 2017 nach Jahrzehnten (genau seit 1948) erstmals zeigte, dass die Steigerung der Lebenserwartung aussetzte.

 

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