Sozialkompendium

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Ende Oktober 2019: AHV, IV und EO weiter mit Gewinn

Knapp drei Milliarden Anlagegewinn mit dem Kapital der 1. Säule sorgen dafür, dass ihr Versicherungstrio AHV, IV und EO auch nach zehn Monaten im laufenden Jahr schwarze Zahlen schreiben.

 

Zusammen dem Anlagegewinn-Anteil von knapp 2,5 Milliarden Franken kommt die AHV per Ende Oktober auf einen positiven Saldo in Höhe von 450 Millionen, wie ihre Zentralstelle berichtet. Ebenfalls positiv stellen sich die zwischenzeitlichen Betriebsergebnisse von IV (+ 43 Mio.) und EO (+70 Mio.) dar. Die EO, die in den ersten neun Monaten des Jahres aus eigener Kraft positiv unterwegs war, schreibt seit Ende Oktober ebenfalls nur dank ihrem Anlagegewinn-Anteil schwarze Zahlen.

 

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Die neusten Pflegeheimkosten im kantonalen Vergleich

Seit 2014 sind die stationären Pflegekosten in Alters- und Pflegeheimen (APH) um rund eine Milliarde Franken auf 10,4 Mrd. (2018) gestiegen. Ein stationärer Pflegeheimplatz kostete 2018 im Durchschnitt 9’468 Franken im Monat, 311 Franken im Tag und 113'617 Franken im Jahr. Am teuersten ist ein Pflegeplatz wie vor fünf Jahren in Kanton Genf mit über 12 000 Franken im Monat, am günstigsten im Kanton Glarus mit 6’656 Franken. Die durchschnittliche Dauer der APH-Aufenthalte, die 2018 endeten, belief sich auf 890 Tage und entspricht damit durchschnittlichen Kosten von rund 277'000 Franken. Bestätigt hat sich ein leichter Trend zu sinkender Aufenthaltsdauer. 2014 lag sie noch bei 925 Tagen, was damals Durchschnittskosten von 267'000 Franken entsprach.

 

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1. Säule nach neun Monaten 2019: AHV, IV und EO mit Gewinn

Auch nach den ersten neun Monaten 2019 schreiben alle Versicherungen der 1. Säule (AHV, IV und EO) schwarze Zahlen. Während die mehr und mehr zur Mutterschaftsversicherung werktätiger Frauen mutierende EO weiter aus eigener Kraft kräftig positiv unterwegs ist, sorgen bei AHV und IV unterm Strich die Anlagegewinne für positive Zwischenergebnisse. Angesichts der Babyboom-Ängste lohnt sich auch ein Lebendgeburten-Vergleich mit den ersten AHV-Berechtigten im Jahre 1948 – also Jahrgang 1883, Frau und Mann einheitlich mit AHV-Alter 65.

 

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