Schweizerische Bundesverfassung, Art. 6:

«Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.»

 

«Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.»

Benjamin Franklin (1706 bis 1790)

Die Demografiekeule zeigt erste Abnützungserscheinungen

Die Bevölkerungswissenschaft hat das Potenzial, mit ihren statistischen Prognosen Angst und Schrecken zu verbreiten. Wann immer die künftige Finanzierbarkeit der Sozialversicherungen debattiert wird, ersetzt der Griff zur „Demografie-Keule“ das pragmatische Denken. Dabei gehen die positiven Entwicklungen im Umfeld der Sozialversicherungspalette gänzlich unter - zum Beispiel, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von Mann und Frau in der Schweiz den Höhepunkt erreicht, vielleicht sogar überschritten haben könnte.

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Corona im 7-Jahres-Vergleich: Die Fakten werden wissenschaftlichen Annahmen geopfert

 

Ohne Verfassungsgrundlage diktiert der Bundesrat, unterstützt von einer selbsternannten wissenschaftlichen Taskforce, nach Lust und Laune seit 36 Wochen ohne Not Einschränkungen der Bürgerrechte wie sie seit dem Zweiten Weltkrieg einzigartig sind. Wie harmlos Covid 19 und seine Mutanten in Wahrheit geworden sind, belegen seit dem 1. Februar 2021 die wöchentlich erhoben absoluten Todesfallzahlen. 2021 verzeichnet die Schweiz trotz Corona eine Untersterblichkeit – d.h. es sterben erheblich weniger Menschen als zum Beispiel in einem Jahr mit normalen Grippeauswirkungen.  

 

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Stefan C. Wolter: "Die akademischen Studiengänge lohnen sich erst so richtig ab Alter 45"

faktuell.ch im Gespräch mit Prof. Dr. Stefan C. Wolter, Bildungsökonom

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7-Jahres-Vergleich: Ist ein Leben ohne Maske noch vorstellbar?

 

Immer mehr zeigt sich, was die Folge der ständigen Dramatisierung der Corona-Lage ist: Ein stattlicher Teil, vielleicht die Mehrheit der Bevölkerung in der Schweiz unterstützt, für selbstbewusste kritische Demokraten eher ungewöhnlich, die vom Bundesrat verordneten Einschränkungen der bürgerlichen Grundrechte. Ja, viele haben sich inzwischen so sehr an die Maske gewöhnt, dass ihnen ein Leben ohne Maske Angst offenkundig Angst macht. Zu gross scheint ihnen die Ansteckungsgefahr, die vom Corona-Virus ausgeht – obschon der «Angst-Treiber», nämlich die Todesfälle, die in irgendeiner Art dem Virus zugeschrieben werden und die sogenannten wissenschaftlichen Annahmen stützen sollen, längst auf normales Grippe-Niveau zurückgegangen sind.

 

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In der Schweiz ist mindestens jeder vierte chronisch krank

In der Schweiz leben 2,2 Millionen Menschen mit chronischen Krankheiten, wobei ein Fünftel der über 50-Jährigen gleichzeitig an mehreren Krankheiten leidet (Multimorbidität).

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7-Jahres-Vergleich: Corona? War da was?

 

Noch 14 Wochen bis zum Jahresende und immer noch gilt allen Dramatisierungsannahmen widersprechend: Weniger absolute Todesfälle als in diesem Jahr gab es in der Zeitspanne 29. Dezember 2014 bis 26. September 2021 bis zu diesem Zeitpunkt nur zweimal (2017 und 2016). Mithin werden in der Schweiz seit 38 Wochen zahlreiche Grundrechte eingeschränkt, ohne dass sich die ausserordentliche Gefährlichkeit von Corona in der Zahl der absoluten Todesfälle spiegeln würde – im Gegenteil: 2021 wird, wenn es so weitergeht, mit einer «Untersterblichkeit» enden.

 

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Mathias Binswanger: "Über mehr als ein Jahr hinaus kann man eine Wachstumsprognose nicht allzu ernst nehmen.“

faktuell.ch im Gespräch mit dem Ökonomen und Publizisten Mathias Binswanger

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Monika Bütler: "Teuer sind nicht die Armen. Teuer ist der Mittelstand, der sich selber finanzieren könnte und es nicht tut."

faktuell.ch im Gespräch mit Monika Bütler, Professorin für Volkswirtschaftslehre und Direktorin des Schweizerischen Instituts für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität St. Gallen

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7-Jahres-Vergleich: Mehr als Untersterblichkeit geht nicht

 

Unter Corona-Bedingungen starben seit 2015 nie so wenig Menschen in der Schweiz wie in diesem Jahr. Trotzdem unterstellt der Bundesrat das Volk weiterhin Zwangsmassnahmen, für Ungeimpfte verschärft er sie gar.  

 

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Urban Laffer: „In der Schweiz hiess es immer, wenn man vom Dach eines Spitals nicht das nächste sieht, dann braucht es noch eines.“

faktuell.ch im Gespräch mit Prof. Urban Laffer, Doyen der Schweizer Chirurgen, über die Kostentreiber im Gesundheitssystem (vom Mai 2015)

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Heinz Locher: «Wir haben ein Kartell der Versager: Kantone, Bund, Krankenkassen, Ärzte, Spitäler. Die tun sich gegenseitig nicht weh.»

faktuell.ch im Gespräch mit Heinz Locher, Gesundheitsökonom, Unternehmensberater, Publizist und Dozent

 

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Corona im 7-Jahres-Vergleich: Von der Übersterblichkeit zur Untersterblichkeit

Die Zahlen belegen es Woche für Woche unmissverständlich: In der Schweiz sterben in diesem Jahr deutlich weniger Menschen als im langjährigen Durchschnitt, es gibt im Ergebnis im 7-Jahres-Vergleich eine deutliche Untersterblichkeit. Nach der kurzen, von Oktober 2020 bis Januar 2021 (Wochen 43 bis 52 und Wochen 1 bis 4) dauernden Übersterblichkeit haben sich die absoluten Todesfallzahlen im Jahr für Jahr normalen Bereich eingependelt. Kurz: Es gibt bei Lichte betrachtet keinen Grund die einschränkenden Corona-Massnahmen beizubehalten statt zur Normalität zurückzukehren.

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Grippevirus versus Covid-19: Absolute Todeszahlen im Sechsjahresvergleich

Um die Bösartigkeit von Covid-19 und die Verhältnismässigkeit der getroffenen Massnahmen zu beurteilen, ist möglicherweise ein Vergleich der absoluten Todeszahlen, wie sie das Bundesamt für Statistik (BfS) wöchentlich erfasst (und laufend verändert), aufschlussreich. Bis zur Woche 43 (ab 19. Oktober) ist der Unterschied der Zahl der Todesopfer im Vergleich zwischen 2020 und 2015 trotz der einschränkenden Massnahmen gering; erst danach sind die Todeszahlen 2020 stark gestiegen.

 

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Innerhalb von drei Jahre zweimal sinkende Lebenserwartung

Seit 2015 scheint nicht mehr sicher, dass sich die Lebenserwartung in der Schweiz ständig erhöht. Fast unbemerkt kommt den Pensionskassen und Lebensversicherern ihr demografisches Killerargument abhanden. Doch die Bundesstatistiker (BFS) halten unbeirrt am allgemeinen Aufwärtstrend fest – obschon sich 2015 und 2017 nach Jahrzehnten (genau seit 1948) erstmals zeigte, dass die Steigerung der Lebenserwartung aussetzte.

 

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Die neusten Pflegeheimkosten im kantonalen Vergleich

Seit 2014 sind die stationären Pflegekosten in Alters- und Pflegeheimen (APH) um rund eine Milliarde Franken auf 10,4 Mrd. (2018) gestiegen. Ein stationärer Pflegeheimplatz kostete 2018 im Durchschnitt 9’468 Franken im Monat, 311 Franken im Tag und 113'617 Franken im Jahr. Am teuersten ist ein Pflegeplatz wie vor fünf Jahren in Kanton Genf mit über 12 000 Franken im Monat, am günstigsten im Kanton Glarus mit 6’656 Franken. Die durchschnittliche Dauer der APH-Aufenthalte, die 2018 endeten, belief sich auf 890 Tage und entspricht damit durchschnittlichen Kosten von rund 277'000 Franken. Bestätigt hat sich ein leichter Trend zu sinkender Aufenthaltsdauer. 2014 lag sie noch bei 925 Tagen, was damals Durchschnittskosten von 267'000 Franken entsprach.

 

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