Schweizerische Bundesverfassung, Art. 6:

«Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.»


Aktuelle Beiträge

2017: Fortsetzung des AHV-"Märchens"?

SFr. 736'123'006.72! Dies ist das Anlage-Ergebnis des Ausgleichsfonds der AHV, IV und der EO im ersten Quartal 2017. AHV, IV und EO schreiben damit nach den ersten drei Monaten dieses Jahres unter dem Strich schwarze Zahlen.

 

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Im freundeidgenössischen NFA steckt viel Ausländer

Die NFA-Geber-Kantone haben die grössten Ausländeranteile: 5 der 7 Geber-Kantone des Nationalen Finanzausgleichs (NFA) führen die Liste der Kantone mit den grössten Ausländeranteilen pro Kopf der Bevölkerung an.

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Ludwig Hasler: "Migration gelingt nur, wo beide etwas davon haben, Migranten und Einheimische."

faktuell.ch im Gespräch mit dem Philosophen und Publizisten Dr. Ludwig Hasler

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Die Nachfrage nach niedrig qualifizierten Arbeitskräften schwindet: Was nun?

Erwerbsuchende ohne oder mit geringer Ausbildung riskieren immer öfter, aus dem Arbeitsmarkt ausgeschlossen zu werden. Muss sich der Sozialstaat daran gewöhnen, dass nicht mehr alle, die eigentlich arbeiten könnten und möchten, auch einen Platz auf dem Arbeitsmarkt finden?

 

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Explodieren die Schweizer Gesundheitskosten OECD-getrimmt?

Seit ein paar wenigen Tagen ist die bisherige Gesundheitskosten-Statistik, wie sie seit 1960 von den Bundesstatistikern erhoben wird, Makulatur – und damit zumindest teilweise auch Aussagen in Studien, die mit durchaus unterschiedlichen Interessen auf diesem Zahlenmaterial aufbauen. Was ist passiert?

 

 

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Rentenpanik: Alterung basiert bereits auf überholten Annahmen

Mit 80,7 Jahren (Männer) und 84,9 Jahren (Frauen) haben die Menschen in der Schweiz eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit. Aber – und dies ist zum Beispiel für die offiziellen AHV-Finanzierungsszenarien bis 2045 wesentlich – die Zeit der grossen Alterungssprünge ist vorbei.

 

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Asylkosten: Verteilt das Staatssekretariat für Migration den Kantonen zu viel Geld?

Seit 2011 erhalten alle Kantone vom Bund jährlich rund 335'000 Franken, damit sie im Asyl- und Flüchtlingsbereich eine «minimale Betreuungsstruktur» beibehalten – zusammen rund 8,7 Millionen Franken pro Jahr. An diesem zusätzlich zu den Globalpauschalen ausgerichteten «Sockelbeitrag» stört sich die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK). Sie hält ihn für nicht mehr berechtigt. Trotzdem will das Staatssekretariat für Migration (SEM) zumindest vorerst daran festhalten.

 

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Die durchschnittlichen Alters- und Pflegeheimkosten von Kanton zu Kanton

Schweizweit ist die stationäre Pflege in einem Alters- und Pflegeheim (APH) 2015 in fast allen Kantonen teurer geworden. Die stärkste Zunahme verzeichnete Appenzell-Innerrhoden. 293 Franken im Tag, 107'039 Franken im Jahr, 8920 Franken im Monat – so viel kostete 2015 in der Schweiz im Durchschnitt ein stationärer APH-Aufenthalt. Die Zahl der Kantone, in denen ein Pflegeplatz im Jahresdurchschnitt über 100'000 Franken kostete, hat 2015 um 3 auf 15 Kantone zugenommen. Vier Kantone (GR, AG, TI, OW) sind neu im Kreis der «100’000er», einer (SO) nicht mehr.

 

Total 33,1 (2014: 32,7) Millionen Beherbungstage verteilten sich auf 149'640 (144'657) Personen. Die durchschnittliche Dauer der APH-Aufenthalte, die 2015 endeten, belief sich auf 911 (925) Tage und entspricht damit Kosten von rund 270'000 Franken.

 

Interessiert, was in Ihrem Kanton der Aufenthalt in einem APH kostet? faktuell.ch hat es für Sie ausgerechnet – gestützt auf das jüngste Zahlenmaterial des Bundesamtes für Statistik vom März 2017.

 

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Asyl: Wie gross ist der Alphabetisierungsbedarf wirklich?

Das Tor zur sozialen und beruflichen Integration anerkannter Flüchtlinge (FL) und vorläufig Aufgenommener (VA) führt über die Sprache – trotzdem gibt es in der Schweiz keine Zahlen zu ihren Sprachkenntnissen bei der Aufnahme in der Schweiz. Was fehlt ist ein Einstufungsverfahren, das nicht nur über den Stand der sprachlichen Kenntnisse Auskunft gibt, sondern auch Informationen zu den Bildungsvoraussetzungen ermöglicht.

 

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Die spezifische Integrationsförderung im Asylbereich verteuert sich massiv

Vor Tisch war ausgemacht, dass sich der Bund im Verhältnis 1:1 an den in den Kantonen anfallenden Kosten der spezifischen Integrationsförderung beteiligt. Am Beispiel des Jahres 2015 zeigt die Konferenz der Kantonsregierungen in einer Studie auf, was "Bern" schuldig geblieben ist. Erwartet wird, dass der Bund nachbessert und zusätzlich tiefer in die Schatulle greift. Ob rückwirkend oder nicht ist noch offen. 

 

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Die doppelt gemoppelten Verlierer der Altersreform 2020

Ob freiwillig oder aus finanziellen Gründen: Die Zahl erwerbstätiger Rentner nimmt zu. 2016 waren 12,7 Prozent aller Erwerbstätigen Rentner – das sind auf rund 5 Millionen Erwerbstätige 635'000 Frauen und Männer, die Rente beziehen und bezahlter Arbeit nachgehen. Mit der Rentenreform 2020 gehören viele von ihnen zu den Verlierern. Denn ihr bisheriger AHV-Freibetrag wird gestrichen, was rund 250 Millionen Franken zusätzlich in die AHV-Kasse spült.

 

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Meilensteine AHV

Die Meilensteine in der Geschichte der AHV seit 1925.

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Sozialhilfe: Es gibt keine Rückerstattungspflicht der Heimatkantone mehr

Mit Datum vom 8. April 2017 sind die Kosten für Menschen, die Sozialhilfe beziehen, gänzlich Sache der Wohnkantone. Das seit den mittelalterlichen Anfängen des Armenwesens verankerte Zuständigkeitsprinzip ("Heimatortprinzip") ist Geschichte. Die Rückerstattungspflicht der Heimatkantone, zuletzt für jene ihrer Mitbürger bestimmt, die weniger als zwei Jahre in einem «kantonsfremden» Wohnort angemeldet waren, erlischt – für manche kantonalen Kassenwarte ein Freudentag, für andere eher weniger: Unter dem Strich mit Abstand grösster Nettoempfänger von Sozialhilfe-Rückerstattungen anderer Kantone ist der Kanton Zürich; auf der anderen Seite des Spektrums ist der Kanton Bern deutlich der grösste Nettozahler für heimatberechtigte Bernerinnen und Berner, die in andern Kantonen Sozialhilfe beziehen.

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