Schweizerische Bundesverfassung, Art. 6:

«Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.»


Aktuelle Beiträge

"Wer in Eritrea ohne Ausbildung an Motoren rumgeschraubt hat, findet hier in einer Garage keine Arbeit."

faktuell.ch im Gespräch mit Martina Bircher, nebenamtliche Sozialvorsteherin der 7500-Personen-Gemeinde Aarburg im Kanton Aargau.

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2016: Die AHV ist wieder zurück in den schwarzen Zahlen

Brexit, Opec und der Trump-Effekt haben dem an den Märkten überaus vorsichtig operierenden Schweizer AHV-Fonds gutgetan: Die AHV ist dank gutem Anlageergebnis zurück in den schwarzen Zahlen.

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Mit oder ohne Zwang: Die Hürden zur Arbeitsmarktintegration im Asylbereich

Der Erwerb von Sprach- und Grundkompetenzen ist Voraussetzung, damit später die Arbeitsmarktintegration von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen realistische Chancen hat. Worum geht es dabei? Wie definieren sich geforderten Sprach- und Grundkompetenzen?

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Sozialhilfe für Asylpersonen: Da und dort drohen höhere Gemeindesteuern

Für die überwiegende Mehrheit der 69'276 anerkannten Flüchtlingen (FL) und vorläufig Aufgenommenen (VA), die von 2010 bis 2016 ein Bleiberecht in der Schweiz erhalten haben, müssen Kantone und Gemeinden ab sofort bis mittelfristig Sozialhilfeleistungen erbringen, die bis dahin der Bund ausgerichtet hatte. Besonders einschneidend werden absehbar die zusätzlichen Sozialhilfekosten der Flüchtlingsaufnahme in den Jahren 2014 bis 2016 mit rund 45'000 FL und VA, die ab den Jahren 2019 bis  2021 anfallen.

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Wirbelt der Kanton Bern die neuen SKOS-Richtlinien auf?

Bereits macht das grosse Wort vom «Sozialtourismus» die Runde, weil der Kanton Bern beim Sozialhilfe-Grundbedarf Leistungskürzungen beabsichtigt, die über die einheitlichen Empfehlungen der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) hinausgehen.

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Die Demografiekeule zeigt erste Abnützungserscheinungen

Die Bevölkerungswissenschaft hat das Potenzial, mit ihren statistischen Prognosen Angst und Schrecken zu verbreiten. Wann immer die künftige Finanzierbarkeit der Sozialversicherungen debattiert wird, ersetzt der Griff zur „Demografie-Keule“ das pragmatische Denken. Dabei gehen die positiven Entwicklungen im Umfeld der Sozialversicherungspalette gänzlich unter - zum Beispiel, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von Mann und Frau in der Schweiz den Höhepunkt erreicht, vielleicht sogar überschritten haben könnte.

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Was geächtete Produkte zum Wohle von AHV und IV beitragen

Fast ein Drittel der Einnahmen, die aus der Bundeskasse 2015 an AHV und IV gingen, waren im Kern vom Bundesamt für Gesundheit geächtete Einnahmen. Es handelt sich im Wesentlichen um die zweckgebundenen Einnahmen aus Alkohol-, Tabak- und Spielcasinokonsum.

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Administration: Was kostet unser Sozialversicherungssystem wirklich?

Die Schweiz hat das vielleicht beste Sozialversicherungssystem der Welt. Es ist hauptsächlich nach dem Zweiten Weltkrieg während der lange Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs auf- und ausgebaut worden. Eher mysteriös nehmen sich noch immer die Verwaltungskosten aus. Es wird viel geschätzt und wenig belegt. Der Mangel an Datensicherheit hat einen Preis: Was die Verwaltungskosten anbelangt, kann mehr oder weniger jeder behaupten, was er will.  Ganz so wie es der Wirtschaftswissenschafter Antonin Wagner 1985 in seinem Werk «Wohlfahrtsstaat Schweiz. Eine problemorientierte Einführung in die Sozialpolitik» zu Papier gebracht hat: «Oft ist im gegenwärtigen Finanzierungssystem nicht mehr erkennbar, wer wessen Hände in wessen Hosentaschen hält.»

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"Die akademischen Studiengänge lohnen sich erst so richtig ab Alter 45"

faktuell.ch im Gespräch mit Prof. Dr. Stefan C. Wolter, Bildungsökonom

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"Wir brauchen mehr Selbstbewusstsein. Als Senioren. Als Schweizer."

faktuell.ch im Gespräch mit Peter Haudenschild, der sich u.a. zusammen mit dem Schweizerischen Seniorenrat gegen die Altersdiskriminierung in der Politik engagiert.

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Swiss Life, AXA Leben & Co. holen zwei Drittel ihres Gewinns mit der 2. Säule

Noch acht von ursprünglich 22 privaten Lebensversicherungsunternehmen sind im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge engagiert. 2015 erwirtschafteten sie einen Gewinn von 638 Millionen Franken. Dies sind zwei Drittel des Gewinns aus ihrer gesamten Geschäftstätigkeit (989 Millionen Franken). Sehen so Betriebsergebnisse von Unternehmen aus, die mit dem Rückzug aus dem 2. Säule-Geschäft drohen?

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Bald 20 Milliarden für bedarfsabhängige Sozialunterstützung in der Schweiz?

Die in der Schweiz beanspruchen bedarfsabhängige Sozialleistungen, zusammengesetzt aus der Sozialhilfe im engeren und jener im weiteren Sinne, nehmen weiter zu. Alles in allem macht die schweizweite staatliche Unterstützung mittlerweile rund 14 Milliarden Franken aus. Rechnet man die private Hilfe im Bereich der sozialen Sicherheit hinzu, erhöhen sich die bedarfsabhängigen Ausgaben auf 17 bis 18 Milliarden Franken. Das sind, gemessen an den Leistungen aller Sozialversicherungen von 153 Milliarden Franken, deutlich mehr als 10 Prozent.

 

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