Schweizerische Bundesverfassung, Art. 6:

«Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.»


Aktuelle Beiträge

Wie geht es der angeblichen "Patientin" AHV wirklich?

Die gute Nachricht: 2017 hat die AHV unter dem Strich mit einem Gewinn von rund einer Milliarde Franken abgeschlossen – dank einem Anlageergebnis in Höhe von zwei Milliarden Franken. Die schlechte Nachricht: Die AHV hat 2017 über eine Milliarde mehr ausgegeben als eingenommen. Wie seit Jahren überschlagen sich die Auguren trotz positivem Betriebsergebnis in Schwarzmalerei. Was sagen die Fakten?

 

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Die durchschnittlichen Alters- und Pflegeheimkosten von Kanton zu Kanton

Die stationären Pflegekosten in Alters- und Pflegeheimen (APH) haben sich 2016 unterschiedlich entwickelt: in der oberen Hälfte der 26 Kantone wurde es teilweise etwas billiger, in der unteren Hälfte meist teurer. 294 Franken 50 im Tag, 107'493 Franken im Jahr, 8958 Franken im Monat - so viel kostete 2016 in der Schweiz im Durchschnitt ein stationärer APH-Aufenthalt. Die Zahl der Kantone, in denen ein Pflegeplatz im Jahresdurchschnitt über 100'000 Franken kostete, hat sich 2016 nicht verändert; es bleiben 15 Kantonen.

 

Total 33,5 (2015: 33,1) Millionen Beherbungstage verteilten sich auf 152'754  (149'640) Personen. Davon waren  115'545 (115'966) Frauen und Männer 80jährig und älter, wobei das Durchschnittsalter bei den Frauen 85,2 Jahre und bei den Männern 81,1 Jahre betrug (beides wie im Vorjahr).  Die durchschnittliche Dauer der APH-Aufenthalte, die 2016 endeten, belief sich auf 893 (911) Tage und entspricht damit durchschnittlichen Kosten von rund 263'000 (267'000) Franken.

 

Interessiert, was in Ihrem Kanton der Aufenthalt in einem APH kostet? faktuell.ch hat es für Sie ausgerechnet – gestützt auf das jüngste Zahlenmaterial des Bundesamtes für Statistik vom November 2017.

 

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Martin Klöti: "Es ist nicht meine Haltung, dass man Sozialhilfeempfänger wie Kriminelle kontrollieren muss."

faktuell.ch im Gespräch mit dem St. Galler FDP-Regierungsrat Martin Klöti, Präsident der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK)

 

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Steht mit der Zuwanderung der soziale Wohlfahrtsstaat auf der Kippe?

Integration! Aber wie? Von Dutzenden Studien, die in den letzten Jahren publiziert worden sind, erwarten bedrängte Sozialpolitiker Antworten auf die Frage: Verkraftet das System Wohlfahrtsstaat, verkraftet die soziale Solidarität der einheimischen Bevölkerung die Zuwanderung von Menschen in grosser Zahl und aus fremden Kulturen?

 

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UMA-Altersangaben: Vergleichsweise wenig Zweifel in den Aufnahmezentren

In den letzten zehn Jahren sind in der Schweiz bei unbegleiteten, minderjährigen Asylsuchenden (UMA) medizinische Alterstest im Umfang von 1,4 Millionen Franken durchgeführt worden. Dies entspricht den Kosten für rund 900 Testpersonen, durchschnittlich 90 pro Jahr. Um Asyl nachgesucht haben in dieser Zeit rund 9500 UMA. Mit andern Worten: Es sind bei weniger als 10 Prozent der Asylsuchenden Zweifel über deren Altersangaben aufgekommen und medizinische Abklärungen angeordnet worden.

 

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Susanne Hochueli: "Vielen Leuten, die die Prämien nicht bezahlen, geht es oft nicht schlecht, sie leisten sich einfach etwas anderes."

faktuell.ch im Gespräch mit Susanne Hochuli, Präsidentin der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz

 

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Für weltweit 13 Millionen Migrationswillige ist die Schweiz Wunschdestination

Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – elfmal mehr Menschen, nämlich 710 Millionen, haben aus ähnlichen Gründen wie die Flüchtigen das Bedürfnis, ihre Heimatländer möglichst bald zu verlassen und auszuwandern. Dies sind Zahlen, die das amerikanische Markt- und Meinungsforschungsinstitut Gallup Organization im Zeitraum 2013 bis 2016 mit 586’806 Interviews in 156 Ländern erhob und hochrechnete.

 

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Die Kosten der Langzeitarbeitslosigkeit: Der ärmste Kanton der Schweiz öffnet die Bücher

Immer dringlicher ruft die schweizerische Sozialkonferenz (Skos) zu Massnahmen auf, die im Ergebnis Flüchtlinge in Arbeit und Lohn bringen. Denn die drohende Zunahme der Sozialhilfe-Kosten infolge Langzeitarbeitslosigkeit schwebt wie das Schwert des Damokles über den kommunalen Kassen. Was da mit den grossen Flüchtlingszahlen der Jahre 2014 (24'000 Gesuche), 2015 (40'000 Gesuche) und 2016 (27'000 Gesuche) auf sie zusätzlich hinzukommt, lässt die Antwort der jurassischen Regierung auf einen parlamentarischen Vorstoss erahnen – die inzwischen ganz normale Langzeitarbeitslosigkeit betreffend. oHHoH

 

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Asyl: Weniger Gesuche, wachsende Bestände - steckt die Rekurs-Flut dahinter?

Die Zahl der Personen, die sich im Asylbereich unter der Ägide des Staatssekretariats für Migration (SEM) in der Schweiz aufhalten, hat 2017 mit 121'402 einen neuen Höchststand erreicht – obschon die Asylgesuche in den beiden letzten Jahren stark abgenommen haben. Über die Gründe darf gerätselt werden.

 

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AHV-"Prognosen": Irren in Milliardenhöhe

Noch ist es nicht in trockenen Tüchern, aber die Fortsetzung des AHV-«Märchens» scheint trotz einer leicht negativen November-Bilanz möglich. Dies ist die gute Nachricht und auch 2018 könnte unter dem Strich ein positives Betriebsergebnis herausschauen. Die schlechte Nachricht: Die Prognosen des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), als Annahmen aus möglichen Entwicklungsszenarien bis ins Jahr 2035 präsentiert, sind – wie schon in früheren Jahren – bereits heute nicht zum Vollwert zu nehmen.

 

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Über 250 Millionen für 5'500 UMAs in drei Jahren

Zwischen 2004 und 2016 hat das Staatssekretariat für Migration rund 9’500 unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMAs) statistisch erfasst; deutlich über 90 Prozent von ihnen waren bei der Ankunft in der Schweiz im Alter zwischen 13 und 17 Jahren. Allein in den Jahren 2014, 2015 und 2016 zählte man 5'500 ankommende UMAs, in etwa gleich viele wie in den neun Jahren zuvor.

 

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Der Anteil unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender nimmt stark zu

Knapp 2000 unbegleitete minderjährige Asylsuchende aus 14 zumeist afrikanischen Staaten, sogenannte UMAs, im Alter von 8 bis 17 Jahren haben 2016 in der Schweiz um Asyl ersucht, 84 Prozent männlichen und 16 Prozent weiblichen Geschlechts. Besonders die Zahl der 13- bis 15-Jährigen hat im Vergleich mit den beiden Vorjahren deutlich zugenommen.

 

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"Wenn der Afrikaner ein gewisses Knowhow hat, ist er von sich überzeugt."

faktuell.ch im Gespräch mit Otto Pfister, Jahrgang 1937, der in den letzten 45 Jahren als Cheftrainer zahlreiche Fussball-Nationalmannschaften und Spitzenmannschaften in Afrika und im arabischen Raum betreut hat. Seit 2017 ist er Cheftrainer der afghanischen Fussball-Nationalmannschaft. Er soll die Afghanen in der Qualifikationsgruppe gegen Jordanien, Vietnam und Kambodscha an den Asien-Cup 2019 führen.

 

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"Ich glaube, wir haben in der Schweiz ein bisschen den pragmatischen Ansatz, den gesunden Menschenverstand verloren."

faktuell.ch im Gespräch mit Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern seit Juli 2016, SVP Berner Jura.

 

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Wem nützt das "frisierte" Inventar der bedarfsabhängigen Sozialleistungen?

Die im Inventar der bedarfsabhängigen Sozialleistungen 2015 ausgewiesenen Kosten sind unter den Stand von 2003 (!) gefallen. Was ist passiert?

 

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